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Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer
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Um ihrem großen Sohn ein bleibendes Andenken zu bewahren, hat die Gemeinde Partschins anlässlich des 100. Todestages von Peter Mitterhofer im Jahre 1993 ein provisorisches Schreibmaschinen- museum im ehemaligen Grundschulgebäude im Ortsteil Töll eröffnet. Im August 1997 übersiedelte das Schreibmaschinenmuseum in den Neubau ins Zentrum von Partschins, ins "Teisenhaus". Die markante Ecklösung am Kirchplatz unterstreicht die besondere Bedeutung des Gebäudes für Partschins. Der Innenraum des Museums erstreckt sich über vier verschiedene Ebenen. Erdgeschoss: Im Diorama mit dem Bastler und Tüftler Peter Mitterhofer sehen wir den Schreibmaschinenpionier in seiner Werkstatt im Jahre 1864 mit seinem ersten Modell. Im nächsten Diorama sehen wir den Amerikaner Christopher Latham Sholes mit seiner Tochter Lilly an der Schreibmaschine im Jahre 1874. Nun wird die Frühgeschichte der handwerklich und fabrikmäßig hergestellten Schreibmaschinen von 1874 - 1900 gezeigt.
1. Obergeschoss: Wir stehen nun vor der "Militärvitrine", in der verschiedene Militärschreibmaschinen mit Geheimschrift aus der Zeit des 2. Weltkrieges gezeigt werden. In der FremdsprachenVitrine werden Schreibmaschinen mit chinesischen, japanischen, kyrillischen, arabischen, koreanischen, singhalesischen und thailändischen Schriftzeichen präsentiert. Es folgen nun Vitrinen mit Notenschreibmaschinen und eine stattliche Anzahl von seltenen wirkenden Zeigerschreibmaschinen und Schreibgeräten. Als Nächstes werden die Vitrinen mit den "Familien" gezeigt: "Mignon", "Adler", "Blickensderfer", "Hammond", "Oliver". Hier ist auch die berühmte Schreibkugel "Malling Hansen" zu finden. Sie gilt als die wertvollste Schreibmaschine aller Zeiten und ist der Star des Museums.
2. Obergeschoss: Wir bewundern hier eine Großzahl von Reiseschreibmaschinen, u. a. eine vollständig vergoldete Princess 300 und eine Royal Gold. Zu den Ausstellungsstücken gehört auch eine reiche Auswahl von Standard - Schreibmaschinen, Schreibbuchungsmaschinen, elektrisch angetriebene Schreibmaschinen sowie ein Phonograph (Tonaufnahmegerät). Besonders beachtenswert ist die IBM72, die im Jahre 1962 auf den Markt gebracht wurde. Mit dieser erfolgreichen Schreibmaschine neigt sich die Geschichte der mechanischen Schreibmaschine ihrem Ende zu; wir stehen an der Schwelle des ComputerZeitalters.
Galerie: Hier werden Stenografiermaschinen, die vielfach von Gerichtsschreibern verwendet wurden, und eine Auswahl seltener Blindenschreibmaschinen gezeigt. In der Langvitrine wird eine reichhaltige Sammlung von Kinderschreibmaschinen aller Größen und Farben aus der Zeit von 1901 bis 1998 präsentiert.
Archiv: Hier findet man sehr viele Schreibmaschinen, vor allem Modelle aus der Nachkriegszeit (ab den 50er Jahren). Das Archiv vervollständigt die Schreibmaschinenausstellungen der oberen Stockwerke. Die große Vielfalt an Modellen, die man zum Teil auch selbst ausprobieren kann, lässt Erinnerungen aus der Vergangenheit auftauchen.
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