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Naturerlebnisweg Zans

Ausgangspunkt

Von Bozen über die Brennerautobahn A22 bis nach Klausen. Weiter in Richtung Brixen, biegen wir nach rund 2 km rechts in das Villnößtal ein. Auf der gut ausgebauten Landesstraße erreichen wir schließlich St. Magdalena und fahren weiter bis die Bergstraße beim gebührenpflichtigen Parkplatz Zans endet (1680 m).

Streckenlänge

3 km

Beschaffenheit

Der Naturerlebnisweg Zans befindet sich im Talschluss von Villnöß, eines der schönsten Dolomitentäler am Fuße der weltbekannten Geislerspitzen. Dieser landesweit erste rollstuhlgerechte Höhenrundweg wurde vom Forst- & Domänenamt der Autonomen Provinz Bozen angelegt und soll in erster Linie Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Familien mit Kleinkindern die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft des Naturparks Puez-Geisler (Weltnaturerbe der UNESCO) näher bringen.

Streckenart

Schwierigkeitsgrad

20 m

Höhenunterschied

Jausenstation e infopoint Zans.

Einkehrmöglichkeiten

Juni - Oktober

Zeit

Beschreibung

Ausgehend vom Wendeplatz beim Infopoint Zans, folgen wir der asphaltieren Straße in Richtung Berggasthof Sass Rigais. Von einer zweiten Parkmöglichkeit entlang der Straße führt der Weg mit einer mäßigen Steigung von 12 – 14% bis zum eigentlichen Startpunkt des Naturerlebnisweges. Der rund 3 km lange Rundwanderweg beginnt mit einer sanften Steigung auf gekiestem Verschleißbelag. Dank regelmäßiger Instandhaltung gestaltet sich der Bodenbelag als sehr linear. Wir überqueren die blühenden Piuswiesen zu Füßen der imposanten Geislerspitzen und treffen auf die ersten beiden von insgesamt 14 Stationen, die über die Entstehung und die naturkundlichen Besonderheiten dieses Gebietes informieren und zum Teil sogar mit Brailleschrift ausgestattet sind. Die Namen der Stationen lassen erahnen, was es zu entdecken gibt: "Berge zum Anfassen“, "Konzertsaal Natur“ sind nur zwei Beispiele. Daneben gibt es Informationen über Tiere und Pflanzen, aber auch darüber, wie der Mensch zum Entstehen der Landschaft im Talschluss von Villnöß beigetragen hat.
Hinter einem Holzzaun biegen wir nach wenigen Metern links ab und folgen den gut markierten Hinweisschildern mit dem Rollstuhlpiktogramm. Der Wanderweg führt von hier aus mit einer konstanten Steigung von 10% weiter: Nach jedem Anstieg gibt es einladende Rastmöglichkeiten mit Tischen und Bänken. Schließlich gelangen wir zu einer Holzbrücke. Von hier aus führt uns der Weg durch den schattigen Wald hinunter bis zu einem Wildgehege, in dem man Rehe, Hirsche und Dammhirsche beobachten kann. Hier befindet sich auch ein antiker Kalkofen. Weiter abwärts erreichen wir wenig später die Straße, die uns zu unserem Ausgangspunkt beim Parkplatz Zans zurückführt.

Forststraße mit Naturboden
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